Begriffsdefinition

Selbstheilung ist eine Bezeichnung für die Linderung und Genesung von Krankheiten, die schulmedizinisch und vom Mainstream der Psychologie nicht erklärt werden kann. Stress ist für diesen Artikel der Disstress, also Erregung, Schmerzen, Druck und negative Gefühle, die einen subjektiv belasten und den Handlungsspielraum einschränken. Wer nicht lesen will, findet am Ende des Beitrags ein interessantes Video Klick mich zum Thema.

Selbstheilung

Es ist durchaus sinnvoll darüber nachzudenken, ob nicht alle Heilungsprozesse, auch die durch Operationen, Bestrahlungen und Medikamente vermittelten, nicht im Grunde nur Selbstheilungsprozesse sein können. Selbstheilung wäre demnach ein sehr verbreitetes Phänomen. Schließlich hat sich die Menschheit auf heute über 7 Milliarden Mitmenschen weit gehend ohne Medizin und Psychologie entwickelt. Die Schulmedizin und den Fachbereich der Psychologie gibt es dagegen erst seit gut 140 Jahren.

Mittlerweile liegen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen vor, die physische Selbstheilung umfassend belegen, nicht nur in Einzelfällen. Schon lange nehmen nicht nur Prominente immer mehr Leistungen von Therapeuten und Heilern in Anspruch, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz lindern, heilen und helfen. Untersuchungen des Regenrationstherapeuten Mohamed Khalifa, der sich auf die Heilung von Kreuzbandrissen ohne operativen Eingriff spezialisiert hat, belegen eindrücklich, dass durch seine manuelle Einwirkung nicht nur die Beweglichkeit des Knies wieder hergestellt wird, sondern auch eine teilweise oder vollständige Regeneration des verletzten Kreuzbands stattfindet (siehe das untenstehende Video Klick mich).

Schmerzen – es ist unklar, was sie sind

So viele Erkenntnisse wir auch über Entstehung und Ausbreitung von Schmerzen haben, so wenig ist die Physiologie des Schmerzes letztlich wirklich geklärt. Die IASP (Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes) definiert Schmerz als „ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“  Weil Schmerzerfahrung keine ausschließlich physische Grundlage hat, gelingt Schmerzbefreiung mit zuwendungsorientierten Verfahren sogar oft besser, als mit Medikamenten.

Physiologische Effekte der Regenerationstherapie

In Untersuchungen zu der Vorgehensweise von Mohamed Khalifa konnte nachgewiesen werden, dass sich die Cortisolwerte im Blut der Patienten vermindern. Dies bedeutet, dass seine Behandlung Stress vermindert und damit die Blockade des Immunsystems löst. So wird Selbstheilung gefördert. Zusätzlich kann man bei der Behandlung des Regenerationstherapeuten auch feststellen, dass sich vermehrt Stammzellen bilden, die generell die Regeration des Gewebes fördern. Für wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich werden bedauerlicherweise nur wenige Mittel zur Verfügung gestellt.

Stress hat körperliche Auswirkungen

Stress und unsere Haut

Wir wissen heute, dass sich Stress auf biochemische Prozesse körperlich auswirkt und normale Zellfunktionen erheblich stört, was zu vorzeitiger Zellalterung führt. Dies ist besonders gut für die Alterung der Haut und Hautleiden dokumentiert. Gute Gefühle lassen die Haut wesentlich weniger schnell altern! Diese guten Gefühle sollte man in der Zusammenarbeit mit einem Psychologen seines Vertrauens entwickeln. Bei guten Gefühlen wird von der Nebennierenrinde vermehrt das bekannte Verjüngungshormin DHEA ausgeschüttet. DHEA wirkt einer vorzeitigen Alterung entgegen.

Stress – die Angst-Wut-Kaskade

Stress kann man sich gut als Angst-Wut-Kaskade vorstellen. Beispielsweise befürchtet man eine Katastrophe und hat Angst davor, dass sie eintritt. In der Folge überkommen einen Wut, Ärger und Ohnmacht, bspw. weil man sich zu klein und zu schwach fühlt, die Katastrophe abzuwenden. Dieser Umstand löst mehr Angst vor der Katastrophe und mehr Wut über sich und andere aus, ein Teufelskreis, der einen nach unten zieht. Als Folge dieser Emotionen kommt es zu einer vermehrten Adrenalin und Cortisol Produktion, die zu einer Verminderung oder einem vorübergehenden Abschalten unserer erlernten Fähigkeiten für die normale Lösung von Problemen führt. Unser normales Handlungsvermögen ist dann blockiert.

Je häufiger wir Stress erleben, desto leichter springt unsere Angst-Wut-Kaskade in der Folge an. Das ist wie im Fitnessstudio: Mit der Wiederholung von Muskelübungen wachsen die Muskeln. Wenn wir immer wieder Stress erleben, bilden sich immer mehr Nervenfasern für die Weiterleitung von Stress: Was vorher nur eine kleine und unbedeutende Nervenbahn war, wird mit der Zeit ein Datenhighway, der immer leichter auch in unbedeutenden Situationen anspringt. Man wird dünnhäutiger.

Trauma wird vererbt

Stress verändert nicht nur die Zellfunktion, er wird auch genetisch weitergegeben. Der Beweis dafür steht bei menschlichen Opfern von Krieg, Gewalt und Unfällen noch aus, die begründete Vermutung gibt es schon lange. Bei Mäusen ist die genetische Weitergabe von traumatischen Erfahrungen (Situationen von überwältigendem Stress) experimentell bewiesen. Dabei hat man mit dem Sperma von traumatisierten männlichen Mäusevätern nichttraumatisierte Mäusemütter befruchtet. Die Nachkommen hatten nie Kontakt zu ihren traumatisierten Vätern. Deren Nachkommen lassen bspw. weniger Vorsicht bei der Bewältigung von Gefahren walten, als Nachkommen nicht traumatisierter Mäuseväter. Außerdem geben die Nachkommen traumatisierter Mäuseväter den Kampf ums eigene Überleben früher auf, als ihre nichttraumatisierten Artgenossen. Das Forschungsgebiet, das die genetische Weitergabe von Lebenserfahrungen untersucht, ist die Epigenetik (siehe auch „Epigentik“).

Selbsthilfe für Stressregulation

Grundsätzlich ist es sinnvoll, ein ausgeglichenes Leben zu führen: nicht zu viel des Guten und auch nicht zu viel vom Schlechten. Das Ziel im Leben sollte sein, unangenehme Erregung zu vermindern, nicht zu vermeiden. Die Verminderung von unangenehmer Erregung aktiviert unsere Selbstheilungskräfte. Dadurch entsteht Spielraum für positive Erregung, beispielsweise die Vorfreude auf bestimmte noch anstehende positive Ereignisse des Lebens. Positive Ereignisse in der Zukunft setzen Glücksbotenstoffe im Gehirn frei. Menschen, die nach einer Krankheit noch etwas vorhaben, erzielen sogar bei Herz-Operationen oder auch bei der Heilung von Krebs entscheidend bessere Ergebnisse, als Menschen, die sich in ihr Schicksal fügen. Diese Erkenntnisse nutzt die Schulmedizin oder Mainstream der Psychologie für Therapien bedauerlicherweise nur wenig.

Andere Menschen haben für uns in der Regel die stärkste Heil- oder Zerstörungswirkung. Dies zu erkennen ist ein Weg, Stress zu vermeiden. Man sollte sich also vor allem mit Menschen umgeben, die einem gut tun und die durch Stress vermittelte Erregung vermindern. Bitte trennen Sie sich nicht abrupt von bestimmten Menschen, die Sie umgeben, wenn Sie die oben gennannten Kriterien zu erfüllen scheinen! Diese unüberlegte Handlung entspringt vermutlich auch nur einem negativen Erregungszustand, und der ist definitiv kein guter Ratgeber.

Klassische Verfahren, um sich selbst aus der Angst-Wut-Kaskade herauszuhelfen, ist immer bewusstes tiefes Atmen, im Hier und Jetzt bleiben und sich nicht von den galoppierenden Gedanken verjagen lassen. Erschöpfende sportliche Aktivität ist ebenfalls empfehlenswert. Überlegen Sie auch die Anschaffung eines Haustiers, das Sie versorgen und pflegen: Fürsorge vermindert Stress. Natürlich ist es wichtig, sich eine Lebensphilosophie mit Freiraum für die eigene Art zu sein und zu leben, zuzulegen. Sie soll Ihnen helfen, mehr Ausgewogenheit und Zufriedenheit in Ihr Leben zu bringen. Neulich hat mir eine Klientin erzählt, dass Sie sich in schwere Zeiten mit der Lösung von Sudokus helfen konnte: Fokussieren Sie sich also auf andere Themen, als die, die Sie bedrücken!

Ach ja: Beschäftigen Sie sich nicht so sehr mit sich selbst, ein solches Verhalten steigert die subjektive Stressbelastung – garantiert.

Wenn die obenstehenden Empfehlungen nicht weiterhelfen, kann Sie meine integrative psychologische Beratung in den meisten Fällen nachhaltig weiter bringen, weil sie alle Aspekte des Lebens, nicht nur die Psyche, ganzheitlich miteinbezieht. Da gibt es mehr! Und auf diesem Weg wird die psychologische Selbstreguöation wieder hergestellt.

 

Siehst du?